Jüdische Geschichte Kölns im MiQua: Archäologie und Erinnerung im Landesmuseum Mainz


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Jüdische Geschichte Kölns zwischen Archäologie, Erinnerung und Museum
Am Dienstag, 17. November 2026, lädt das Landesmuseum Mainz zu einem wissenschaftlich fundierten Hybrid-Vortrag über die jüdische mittelalterliche und neuzeitliche Geschichte Kölns ein. Dr. Thomas Otten vom LVR-Jüdischen Museum im Archäologischen Quartier Köln stellt das jüdische Viertel am Rathausplatz, seine archäologischen Spuren und die museale Konzeption des künftigen MiQua vor.
Ein jüdisches Viertel im Herzen der mittelalterlichen Stadt
Im Mittelpunkt der Werkbetrachtung stehen keine Gemälde oder Skulpturen, sondern die vielschichtigen Zeugnisse einer historischen Stadtgesellschaft. Das jüdisch-mittelalterliche Viertel in Köln ist seit dem frühen 11. Jahrhundert nachweisbar und bestand bis zur Ausweisung der jüdischen Bevölkerung im Jahr 1424 über rund vier Jahrhunderte. Archäologische Befunde und historische Quellen eröffnen Einblicke in Alltag, religiöses Leben, gesellschaftliche Beziehungen und politische Rahmenbedingungen.
Archäologische Befunde als historische Quellen
Die Ausstellungsatmosphäre des Vortrags entsteht aus der Verbindung von Stadtgeschichte, Archäologie und kultureller Bildung. Fundamente, bauliche Strukturen und schriftliche Überlieferungen machen sichtbar, wie eng die jüdische Gemeinde mit der mittelalterlichen christlichen Stadtstruktur Kölns verbunden war. Die Geschichte erscheint dadurch nicht als abstrakte Epoche, sondern als räumlich erfahrbare Vergangenheit, die bis in die Gegenwart nachwirkt.
Das MiQua als Museum der kommenden Generation
Dr. Thomas Otten erläutert die Konzeption des MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln anhand ausgewählter Beispiele. Das künftige Museum verbindet römische und mittelalterliche Archäologie mit der Geschichte jüdischen Lebens in Köln. Vorgesehen sind archäologische Funde, historische Zeugnisse und zeitgemäße Vermittlungsformate, die unterschiedliche Perspektiven auf 2000 Jahre Stadt- und Kulturgeschichte eröffnen.
Hybrid-Format für eine flexible Teilnahme
Das Kunsterlebnis im erweiterten Sinn findet sowohl im Museum als auch online statt. Interessierte können den Vortrag vor Ort im Landesmuseum Mainz besuchen oder digital teilnehmen. Eine Anmeldung ist bis Montag, 16. November 2026, um 12 Uhr unter anmeldung@gdke.rlp.de erforderlich. Der Beginn ist um 18 Uhr, der Eintritt frei.
Fazit: Geschichte wird als Raum und Erinnerung greifbar
Der Vortrag bietet eine konzentrierte ästhetische und intellektuelle Erfahrung an der Schnittstelle von Archäologie, jüdischer Geschichte, Stadtforschung und Museumskuratierung. Wer verstehen möchte, wie historische Spuren bewahrt, kontextualisiert und für die Gegenwart vermittelt werden, erlebt im Landesmuseum Mainz einen besonders erkenntnisreichen Abend. Sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Anmeldung und entdecken Sie die Geschichte Kölns im MiQua aus einer neuen Perspektive.
Offizielle Kanäle von Dr. Thomas Otten und MiQua:
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- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
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- Website: https://www.lvr.de/miqua/










