Sophia, der Tod und ich im Kleinen Haus: Ein Roadtrip zum Leben


Datum und Uhrzeit
Veranstaltungsort
Über diese Veranstaltung
Stimmung
Veranstaltungsorttyp
Wenn der Tod an der Tür klingelt: Ein Roadtrip zwischen Abschied und Lebenslust
Ein gewöhnlicher Abend mit Bier, Sofa und Fußball gerät aus den Fugen, als der Tod persönlich vor der Tür steht. Drei Minuten bleiben dem namenlosen Mann noch – bis seine Exfreundin Sophia auftaucht und jeder vorgezeichnete Ablauf endgültig aus dem Takt gerät. Am Mittwoch, dem 9. Dezember 2026, bringt das Staatstheater Mainz die melancholische Komödie Sophia, der Tod und ich im Kleinen Haus erneut auf die Bühne.
Eine absurde Reise durch das gelebte Leben
Nach dem Debütroman des Tomte-Sängers und Autors Thees Uhlmann entwickelt sich aus dem angekündigten Ende ein witziger, anrührender Roadtrip. Der Mann, Sophia und der Tod werden schicksalhaft aneinandergekettet. Ihre Reise führt durch Kneipen, Motels und Begegnungen mit besonderen Menschen – immer zurück zu alten Versäumnissen und immer näher an die Frage, was ein erfülltes Leben ausmacht.
Zwischen schwarzem Humor und zarter Melancholie
Die Inszenierung verbindet Komödie, existenzielle Fragen und eine überraschend lebensbejahende Energie. Der Tod erscheint nicht als abstrakte Figur, sondern als Bühnenpartner in einem ebenso absurden wie berührenden Spiel. Die Dramaturgie gewinnt ihre Spannung aus dem Kontrast zwischen der knappen Lebensfrist und den ungeplanten Begegnungen, die plötzlich wichtiger werden als jede letzte Gewissheit.
Eigenständige Theaterfassung aus dem Mainzer Ensemble
Drei Mitglieder des Schauspielensembles des Staatstheaters Mainz haben den Roman in eine eigene Theaterfassung übertragen. Anika Baumann, Henner Momann und Jules von Hansemann verantworten Inszenierung, Fassung und Ausstattung. Unterstützt wird die Bühnenkunst durch Video von Lars Kaempf, Lichtgestaltung von Carolin Seel und die Dramaturgie von Boris C. Motzki. Auf der Bühne stehen Anika Baumann als Sophia, Henner Momann als Er und David T. Meyer als Tod.
Ein Bühnenerlebnis mit Tempo und Nachhall
Die Theateratmosphäre lebt von schnellen Wechseln, lakonischem Witz und den stillen Momenten, in denen das Lachen in Nachdenklichkeit kippt. Die Schauspielkunst der drei zentralen Figuren trägt den Abend durch Kneipen, Motels und innere Landschaften. Eine frühere Pressestimme der Frankfurter Neuen Presse würdigte die Verbindung aus Roadmovie und Hommage an das Leben als rührende Bühnenreise.
Fazit: Ein Abend, der dem Tod ins Gesicht schaut
Sophia, der Tod und ich verspricht ein intensives Theatererlebnis für alle, die schwarzem Humor, klugen Dialogen und einer ungewöhnlichen Geschichte über Liebe, Abschied und die Schönheit des Lebens folgen möchten. Die Aufführung dauert zwei Stunden ohne Pause. Wer das Leben lieber auf der Bühne als im Terminkalender betrachtet, erlebt im Kleinen Haus einen Abend voller Tempo, Wärme und existenzieller Resonanz.
Offizielle Kanäle von Staatstheater Mainz:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://staatstheater-mainz.com/veranstaltungen/schauspiel-26-27/sophia-der-tod-und-ich










