Vortragsabend der Historischen Interpretationspraxis in Mainz: Barocke Werke im Roten Saal


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Ein Abend historischer Klangrede im Roten Saal der HfM Mainz
Der Vortragsabend des Bereichs Historische Interpretationspraxis führt am 17. Februar 2027 in einen jener Räume, in denen musikalische Vergangenheit nicht museal erstarrt, sondern als lebendige Gegenwart aufscheint. Studierende der Klassen von Prof. Felix Koch, Prof. Markus Stein, Monika Grabowska, Susanne Kohnen, Susanne Kaiser und Sebastian Schmidt widmen sich Werken von Boismortier, Vivaldi, Telemann und weiteren Komponisten.
Historische Interpretationspraxis als lebendiges Labor
Hier steht nicht bloß das Werk im Mittelpunkt, sondern seine stilistische Wahrheit: Artikulation, Affekt, Phrasierung und jene feinen dynamischen Abstufungen, die barocke Musik erst leuchten lassen. Der Rote Saal wird zum Resonanzraum einer Lesung der besonderen Art, in der keine Worte, sondern musikalische Argumente gesprochen werden.
Studierende, Klangfarben und ein sensibles Repertoire
Das Programm verspricht eine konzentrierte Autor-Begegnung mit den großen Namen des 18. Jahrhunderts - vermittelt durch junge Interpretinnen und Interpreten, die ihre künstlerische Handschrift im Spannungsfeld von Forschung, Spielpraxis und Bühnenpräsenz schärfen. Gerade diese Verbindung aus akademischer Präzision und unmittelbarer Lesungs-Atmosphäre macht den Abend für Musik- und Kulturinteressierte reizvoll.
Eintritt frei, hohe musikalische Dichte
Freier Eintritt senkt die Schwelle zu einem Erlebnis, das sich dennoch reich an Nuancen entfaltet. Wer früh kommt, erlebt einen Abend, der nicht auf große Gesten setzt, sondern auf klangliche Feinheiten, musikalische Disziplin und die stille Intensität historischer Aufführungspraxis.
Dieser Vortragsabend bietet ein kompaktes, kultiviertes Konzerterlebnis zwischen Hochschule, Forschung und lebendiger Musikvermittlung. Wer Barockmusik in pointierter, junger und zugleich fachlich fundierter Interpretation hören möchte, sollte diesen Termin live erleben.
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