Flugplatz Mainz-Finthen
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Mainz

Am Flugpl. 36, 55126 Mainz, Deutschland

Flugplatz Mainz-Finthen | Öffnungszeiten & Veranstaltungen

Der Flugplatz Mainz-Finthen ist ein Verkehrslandeplatz für die Allgemeine Luftfahrt im Rhein-Main-Gebiet und liegt sehr nah an Mainz, Wiesbaden und Frankfurt. Das offizielle Pilotenbriefing beschreibt den Platz als VFR-Flugplatz mit 1000-Meter-Asphaltbahn und 1000-Meter-Grasbahn; außerdem ist er für verschiedene Luftfahrzeugkategorien zertifiziert. Damit verbindet der Standort pragmatischen Flugbetrieb mit einem sehr aktiven Vereinsumfeld und mit Services, die nicht nur Piloten, sondern auch Besucher und Crews ansprechen. ([edfz.de](https://edfz.de/?utm_source=openai))

Für Gäste ist Mainz-Finthen deshalb interessant, weil hier nicht nur gestartet und gelandet wird, sondern weil Gastronomie, Webcam, Wetter, Veranstaltungskalender, Parken und Erreichbarkeit zusammen gedacht werden. Die offizielle Website verweist auf kostenlose Besucherparkflächen, die Bushaltestelle Mainz-Finthen Layenhof, das Restaurant Tower One und auf wiederkehrende Termine im Tower-Gebäude. Genau diese Mischung aus Luftfahrt, Alltagstauglichkeit und Vereinsleben prägt den Charakter des Platzes bis heute. ([edfz.de](https://edfz.de/flugplatz/anfahrt-parken/?utm_source=openai))

Öffnungszeiten, PPR und Flugbetrieb in Mainz-Finthen

Die Öffnungszeiten sind für einen Verkehrslandeplatz ein zentraler Orientierungspunkt, und in Mainz-Finthen sind sie klar veröffentlicht. In der Sommerzeit ist montags bis freitags von 08:00 Uhr bis Sonnenuntergang geöffnet, maximal bis 20:00 Uhr; samstags, sonntags und an Feiertagen beginnt der Betrieb um 09:00 Uhr und endet ebenfalls spätestens um 20:00 Uhr oder mit Sonnenuntergang. In der Winterzeit gilt an Werktagen sowie an Wochenenden und Feiertagen jeweils 09:00 Uhr bis Sonnenuntergang. An Weihnachten ist der Platz geschlossen, und an Silvester oder Neujahr ist PPR nötig. Wer außerhalb der veröffentlichten Zeiten starten oder landen möchte, braucht eine vorherige Genehmigung. ([edfz.de](https://edfz.de/flugplatz/pilot-briefing/oeffnungszeiten/?utm_source=openai))

Das Pilotenbriefing macht außerdem deutlich, dass Mainz-Finthen als VFR-Platz betrieben wird. Es gibt keine IFR-Verfahren, und Start, Rollen, Abflug und Landung erfolgen grundsätzlich ohne die üblichen Clearances eines großen Verkehrsflughafens. Das Briefing beschreibt zudem die Platzrunde südlich des Platzes auf 1700 Fuß MSL, weist auf möglichen parallelen Segelflugbetrieb hin und warnt vor erhöhtem Verkehr an Wochenenden oder bei gutem Wetter. Besonders wichtig ist der Hinweis auf die Nähe zum Frankfurter Luftraum C und auf mögliche Wirbelschleppen durch leistungsstarke Flugzeuge. Wer den Platz anfliegt, sollte deshalb die veröffentlichten Verfahren konsequent einhalten und die Funkdisziplin ernst nehmen. ([edfz.de](https://edfz.de/wp-content/uploads/2023/07/airfbriefENGpdf.pdf))

In der Praxis bedeutet das: Mainz-Finthen ist kein anonymer Großflughafen, sondern ein lebendiger Platz mit klarer Struktur, an dem Pilotenverantwortung und gute Vorbereitung besonders zählen. Die offizielle Website verweist dafür auch auf die Regeln für den Betrieb ohne Betriebsleitung, auf den Pilot Service und auf Hinweise für an- und abfliegende Crews. Wer Öffnungszeiten, PPR und die lokale Betriebslogik vorab prüft, erlebt einen Platz, der professionell organisiert ist und zugleich bewusst die General Aviation in den Mittelpunkt stellt. ([edfz.de](https://edfz.de/flugplatz/pilot-briefing/fob/?utm_source=openai))

Anfahrt, Parken und Erreichbarkeit am Flugplatz Mainz-Finthen

Die Anfahrt ist für Besucher angenehm unkompliziert, wenn man die Hinweise der Betreiberseite beachtet. Als Navigationsreferenz empfiehlt der Platz nicht nur die offizielle Anschrift Am Flugplatz 36, sondern auch alternativ Am Finther Wald 1, weil manche Navigationsgeräte den Flugplatz selbst nicht sauber gespeichert haben. Vor Ort soll man den Schildern durch das alte Kasernengelände Zum Flugplatz folgen. Diese Wegeführung passt zur Geschichte des Standorts und sorgt zugleich dafür, dass Besucher nicht versehentlich in Betriebsbereiche geraten. ([edfz.de](https://edfz.de/flugplatz/anfahrt-parken/?utm_source=openai))

Beim Parken setzt der Flugplatz auf klare Regeln und auf Komfort für Gäste: Die großzügigen Parkflächen vor der Haupteinfahrt sind kostenlos, während rund um das Betriebsgebäude ein striktes Parkverbot gilt. Wer mit Gepäck oder aus anderen Gründen unbedingt auf das Vorfeld fahren muss, soll sich vorher persönlich bei der Flugleitung anmelden, die Warnblinkanlage einschalten und Schrittgeschwindigkeit fahren. Das zeigt, wie streng die Trennung zwischen öffentlichem Besucherbereich und Betriebsflächen umgesetzt wird. Zugleich gilt ganz klar: Flugzeuge haben Vorfahrt. ([edfz.de](https://edfz.de/flugplatz/anfahrt-parken/?utm_source=openai))

Auch ohne Auto ist der Platz gut erreichbar. Im Pilotenbriefing wird die Bushaltestelle Mainz-Finthen Layenhof in Laufweite genannt; von dort fahren regelmäßig Busse nach Ingelheim am Rhein oder in die Mainzer Innenstadt. Auf Wunsch kann der Betreiber auch ein Taxi organisieren. Zusätzlich nennt das Briefing die Fahrzeiten zum Mainzer Hauptbahnhof, nach Wiesbaden und nach Ingelheim. Für Besucher und Crews ist das praktisch, weil sich ein Flugplatzbesuch damit gut mit einem Restaurantbesuch, einem Termin im Verein oder einem kurzen Abstecher in die Stadt verbinden lässt. ([edfz.de](https://edfz.de/wp-content/uploads/2023/07/airfbriefENGpdf.pdf))

Restaurant Tower One, Gastronomie und Veranstaltungen

Ein großer Teil der Aufenthaltsqualität am Flugplatz Mainz-Finthen hängt mit der Gastronomie zusammen. Das Restaurant Tower One am Tower-Gebäude ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass der Platz nicht nur funktional, sondern auch gastfreundlich gedacht ist. Die offizielle Restaurantseite nennt als Öffnungszeiten Mittwoch bis Sonntag von 12:00 Uhr bis 21:00 Uhr, die Küchenzeiten von 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr und eine kleine Karte am Nachmittag. Montag und Dienstag sind Ruhetage, zugleich bleibt die Möglichkeit offen, die Zeiten je nach Geschäftsaufkommen oder Veranstaltung individuell anzupassen. ([tower-one.de](https://tower-one.de/))

Auch die offizielle Eventseite zeigt, wie eng Restaurant, Verein und Platz zusammenarbeiten. Der Motorflugstammtisch findet regelmäßig im Restaurant Tower One statt, während andere Treffen im Konferenzraum des Tower-Gebäudes organisiert werden. Dazu kommen Formate wie das Ladies Meet Up und weitere Vereinsabende, die den Flugplatz zu einem sozialen Treffpunkt machen. Auf der Terminseite war außerdem der Tag der offenen Tür 2026 für den 5. und 6. September 2026 eingetragen, jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr bei freiem Eintritt und freiem Parken. Das ist ein guter Hinweis darauf, wie der Platz Besucher auch jenseits des regulären Flugbetriebs anspricht. ([edfz.de](https://edfz.de/termine/))

Wer nach einer Location mit echtem Platzgefühl sucht, findet hier eine Mischung aus Blick aufs Vorfeld, Vereinsatmosphäre und unkomplizierter Einkehr. Die Restaurantseite betont außerdem, dass man Veranstaltungen und Feiern ausrichten kann, bis hin zu privaten Festen und Hochzeiten. Damit wird Tower One zu einem Baustein der gesamten Standortidentität: nicht nur Imbiss für Piloten, sondern Treffpunkt für Mitglieder, Gäste, Familien und alle, die den Flugplatz als besonderen Ort in Mainz erleben möchten. ([tower-one.de](https://tower-one.de/))

Webcam, Wetter, Treibstoff und Pilotenservice

Für die Flugplanung ist die Webcam- und Wetterseite besonders nützlich. Dort sieht man den Vorfeldblick nach Westen und erhält zusätzlich METAR-Informationen für Mainz-Finthen. Die Betreiberseite weist zwar ausdrücklich darauf hin, dass sie keine Haftung für die Richtigkeit der Wetterdaten übernimmt, doch für die praktische Vorbereitung ist das trotzdem ein starkes Werkzeug. Gerade bei wechselhaftem Wetter, bei mehr Verkehr am Wochenende oder vor einem möglichen Rundflug ist ein solcher Blick auf Vorfeld und Wolkenlage sehr hilfreich. ([edfz.de](https://edfz.de/flugplatz/webcam/?utm_source=openai))

Das Pilotenbriefing ergänzt diese visuelle Orientierung um handfeste Serviceinformationen. Am Platz sind AVGAS 100LL, MOGAS und JET A1 verfügbar. Außerdem gibt es Hinweise zu Zoll- und Bundespolizeianmeldungen über das Online-Portal, die mindestens zwei Stunden vor Ankunft oder Abflug gemeldet werden sollen. Für Crews, die über Nacht bleiben, wird die große Vorfeldfläche genannt, zugleich aber auch darauf hingewiesen, dass nur begrenzt Hangarplätze verfügbar sind und kein GPU oder externe Druckluft bereitgestellt wird. Das Briefing macht damit klar: Der Platz ist serviceorientiert, aber kein anonymer Full-Service-Megahub. ([edfz.de](https://edfz.de/wp-content/uploads/2023/07/airfbriefENGpdf.pdf))

Weitere praktische Punkte runden das Bild ab. Der Betreiber nennt einen Mietwagenservice am Platz, verweist auf Hotels in der Nähe und beschreibt die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Das sind genau die Details, die den Standort für Geschäftsreisende, Gastpiloten und Vereinsmitglieder attraktiv machen. Zusammen mit der hohen Eigenorganisation des Platzes entsteht so ein Angebot, das den Alltag der Allgemeinen Luftfahrt realistisch abdeckt, statt bloß mit großen Versprechen zu arbeiten. ([edfz.de](https://edfz.de/wp-content/uploads/2023/07/airfbriefENGpdf.pdf))

Rundflüge, Schnupperflüge und Vereinsleben am Flugplatz Mainz-Finthen

Wer sich nicht nur informieren, sondern selbst näher an die Fliegerei heranwagen möchte, findet am Flugplatz Mainz-Finthen mehrere Einstiegsmöglichkeiten. Die offizielle Vereinsseite verweist für Schnupperflüge, Gutscheine und Mitgliedschaft auf den Kontakt zum Verein, während die UL-Seite ausdrücklich auf Interesse an Rundflügen im Ultraleichtflugzeug eingeht. Damit ist der Standort auch für Menschen interessant, die nicht selbst Pilot sind, aber Luftfahrt gern aus der Nähe erleben wollen. Das Thema Rundflug ist hier also kein Werbeversprechen, sondern Teil der tatsächlichen Vereinskommunikation. ([edfz.de](https://edfz.de/verein/?utm_source=openai))

Auch die Ausbildung spielt eine große Rolle. Der Verein verfügt über eine zugelassene Flugschule; theoretische Lehrgänge finden laut Vereinsgeschichte im Winterhalbjahr statt, die praktische Ausbildung läuft ganzjährig. Auf der Website sind die Bereiche Motorflug, Ultraleichtflug und Segelflug klar getrennt, ebenso die jeweiligen Ansprechpartner. Das zeigt, dass Mainz-Finthen nicht nur ein Start- und Landeplatz ist, sondern ein Ausbildungsstandort mit mehreren fliegerischen Disziplinen. Besonders für Nachwuchs und Interessierte ist das ein Vorteil, weil man sehr unterschiedliche Wege in die Luftfahrt kennenlernen kann. ([edfz.de](https://edfz.de/verein/geschichte/))

Hinzu kommt ein Vereinsleben, das sehr aktiv und sichtbar ist. Auf der Terminseite finden sich regelmäßige Stammtische, Gruppenabende und Arbeitseinsätze, während die Vereinsseite auf verschiedene stationierte Flugzeugtypen und auf aktuelle Beiträge verweist. In den internen Dokumenten und auf der Website wird außerdem deutlich, dass der Luftfahrtverein Mainz heute ein großer, breit aufgestellter Verein ist. Für Besucher macht genau das den Reiz aus: Man bekommt nicht nur Flugzeuge zu sehen, sondern eine lebendige Gemeinschaft, die den Platz trägt und immer wieder für neue Einblicke sorgt. ([edfz.de](https://edfz.de/termine/))

Geschichte des Flugplatzes Mainz-Finthen und des Luftfahrtvereins

Die Geschichte von Mainz-Finthen reicht deutlich weiter zurück als der heutige Flugbetrieb. Die Vereinsgeschichte erinnert an erste Flugversuche von Jacob Goedecker im Jahr 1909, an den 1911 eingetragenen Verein für Flugwesen Mainz und an frühe Flugveranstaltungen auf dem Großen Sand. Danach folgten weitere Etappen wie die Gründung einer Flugsportgemeinschaft im Jahr 1927 und die Damen-Segelfluggruppe unter Leitung von Martha Mendel im Jahr 1930. Diese Entwicklung zeigt, dass Fliegerei in Mainz keine späte Mode war, sondern eine Tradition mit vielen Vorstufen. ([edfz.de](https://edfz.de/verein/geschichte/))

Die heutige Anlage steht zugleich in einer komplexeren historischen Landschaft. Das Stadtarchiv Mainz beschreibt Finthen als Ort mit langer Siedlungsgeschichte und erwähnt im Zusammenhang mit dem Flugplatz, dass der Finther Wald gerodet wurde, um an dieser Stelle den Flugplatz Mainz-Finthen zu errichten. Damit wird deutlich, dass der Standort nicht losgelöst von der Ortsgeschichte verstanden werden kann. Er ist vielmehr Teil jener Transformationen, die Mainz-Finthen im 20. Jahrhundert geprägt haben: vom ländlich geprägten Umfeld über militärische und infrastrukturelle Umbrüche bis hin zu einer zivilen Luftfahrtnutzung, die heute fest verankert ist. ([mainz.de](https://mainz.de/medien/internet/downloads/Findbuch-Finthen-VOA-9.pdf?utm_source=openai))

Nach dem Zweiten Weltkrieg setzten engagierte Mitglieder die Geschichte fort. 1951 entstand der Aero Club Mainz, 1952 daraus der Luftfahrtverein Mainz e.V., und im September 1952 begann der Flugbetrieb in Finthen mit Schulgleiter SG 38 und Focke-Wulf Kranich III. 1953 taufte der Mainzer Oberbürgermeister Franz Stein das Flugzeug Kranich III auf den Namen Mainz, und zum Saisonende waren bereits 3260 Starts geflogen. Heute spricht die Vereinsgeschichte von über 500 Mitgliedern, von mehreren Luftfahrzeugkategorien, von Motorflug im ganzen Jahr und von Segelflug, der typischerweise zwischen Ende März und Ende Oktober am Wochenende stattfindet. ([edfz.de](https://edfz.de/verein/geschichte/))

Damit wird verständlich, warum der Flugplatz Mainz-Finthen für viele Menschen mehr ist als ein Eintrag in einem Flughandbuch. Hier kommen lokale Geschichte, ehrenamtliches Engagement, Ausbildung, Veranstaltungen und moderne General Aviation zusammen. Wer Fotos, Webcam-Eindrücke, Termine oder den Charakter des Platzes sucht, findet auf den offiziellen Seiten schnell einen guten Einstieg. Und wer genauer hinschaut, erkennt: Mainz-Finthen ist ein Platz mit Vergangenheit, Gegenwart und einer erstaunlich lebendigen Zukunft. ([edfz.de](https://edfz.de/flugplatz/webcam/?utm_source=openai))

Quellen:

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Flugplatz Mainz-Finthen | Öffnungszeiten & Veranstaltungen

Der Flugplatz Mainz-Finthen ist ein Verkehrslandeplatz für die Allgemeine Luftfahrt im Rhein-Main-Gebiet und liegt sehr nah an Mainz, Wiesbaden und Frankfurt. Das offizielle Pilotenbriefing beschreibt den Platz als VFR-Flugplatz mit 1000-Meter-Asphaltbahn und 1000-Meter-Grasbahn; außerdem ist er für verschiedene Luftfahrzeugkategorien zertifiziert. Damit verbindet der Standort pragmatischen Flugbetrieb mit einem sehr aktiven Vereinsumfeld und mit Services, die nicht nur Piloten, sondern auch Besucher und Crews ansprechen. ([edfz.de](https://edfz.de/?utm_source=openai))

Für Gäste ist Mainz-Finthen deshalb interessant, weil hier nicht nur gestartet und gelandet wird, sondern weil Gastronomie, Webcam, Wetter, Veranstaltungskalender, Parken und Erreichbarkeit zusammen gedacht werden. Die offizielle Website verweist auf kostenlose Besucherparkflächen, die Bushaltestelle Mainz-Finthen Layenhof, das Restaurant Tower One und auf wiederkehrende Termine im Tower-Gebäude. Genau diese Mischung aus Luftfahrt, Alltagstauglichkeit und Vereinsleben prägt den Charakter des Platzes bis heute. ([edfz.de](https://edfz.de/flugplatz/anfahrt-parken/?utm_source=openai))

Öffnungszeiten, PPR und Flugbetrieb in Mainz-Finthen

Die Öffnungszeiten sind für einen Verkehrslandeplatz ein zentraler Orientierungspunkt, und in Mainz-Finthen sind sie klar veröffentlicht. In der Sommerzeit ist montags bis freitags von 08:00 Uhr bis Sonnenuntergang geöffnet, maximal bis 20:00 Uhr; samstags, sonntags und an Feiertagen beginnt der Betrieb um 09:00 Uhr und endet ebenfalls spätestens um 20:00 Uhr oder mit Sonnenuntergang. In der Winterzeit gilt an Werktagen sowie an Wochenenden und Feiertagen jeweils 09:00 Uhr bis Sonnenuntergang. An Weihnachten ist der Platz geschlossen, und an Silvester oder Neujahr ist PPR nötig. Wer außerhalb der veröffentlichten Zeiten starten oder landen möchte, braucht eine vorherige Genehmigung. ([edfz.de](https://edfz.de/flugplatz/pilot-briefing/oeffnungszeiten/?utm_source=openai))

Das Pilotenbriefing macht außerdem deutlich, dass Mainz-Finthen als VFR-Platz betrieben wird. Es gibt keine IFR-Verfahren, und Start, Rollen, Abflug und Landung erfolgen grundsätzlich ohne die üblichen Clearances eines großen Verkehrsflughafens. Das Briefing beschreibt zudem die Platzrunde südlich des Platzes auf 1700 Fuß MSL, weist auf möglichen parallelen Segelflugbetrieb hin und warnt vor erhöhtem Verkehr an Wochenenden oder bei gutem Wetter. Besonders wichtig ist der Hinweis auf die Nähe zum Frankfurter Luftraum C und auf mögliche Wirbelschleppen durch leistungsstarke Flugzeuge. Wer den Platz anfliegt, sollte deshalb die veröffentlichten Verfahren konsequent einhalten und die Funkdisziplin ernst nehmen. ([edfz.de](https://edfz.de/wp-content/uploads/2023/07/airfbriefENGpdf.pdf))

In der Praxis bedeutet das: Mainz-Finthen ist kein anonymer Großflughafen, sondern ein lebendiger Platz mit klarer Struktur, an dem Pilotenverantwortung und gute Vorbereitung besonders zählen. Die offizielle Website verweist dafür auch auf die Regeln für den Betrieb ohne Betriebsleitung, auf den Pilot Service und auf Hinweise für an- und abfliegende Crews. Wer Öffnungszeiten, PPR und die lokale Betriebslogik vorab prüft, erlebt einen Platz, der professionell organisiert ist und zugleich bewusst die General Aviation in den Mittelpunkt stellt. ([edfz.de](https://edfz.de/flugplatz/pilot-briefing/fob/?utm_source=openai))

Anfahrt, Parken und Erreichbarkeit am Flugplatz Mainz-Finthen

Die Anfahrt ist für Besucher angenehm unkompliziert, wenn man die Hinweise der Betreiberseite beachtet. Als Navigationsreferenz empfiehlt der Platz nicht nur die offizielle Anschrift Am Flugplatz 36, sondern auch alternativ Am Finther Wald 1, weil manche Navigationsgeräte den Flugplatz selbst nicht sauber gespeichert haben. Vor Ort soll man den Schildern durch das alte Kasernengelände Zum Flugplatz folgen. Diese Wegeführung passt zur Geschichte des Standorts und sorgt zugleich dafür, dass Besucher nicht versehentlich in Betriebsbereiche geraten. ([edfz.de](https://edfz.de/flugplatz/anfahrt-parken/?utm_source=openai))

Beim Parken setzt der Flugplatz auf klare Regeln und auf Komfort für Gäste: Die großzügigen Parkflächen vor der Haupteinfahrt sind kostenlos, während rund um das Betriebsgebäude ein striktes Parkverbot gilt. Wer mit Gepäck oder aus anderen Gründen unbedingt auf das Vorfeld fahren muss, soll sich vorher persönlich bei der Flugleitung anmelden, die Warnblinkanlage einschalten und Schrittgeschwindigkeit fahren. Das zeigt, wie streng die Trennung zwischen öffentlichem Besucherbereich und Betriebsflächen umgesetzt wird. Zugleich gilt ganz klar: Flugzeuge haben Vorfahrt. ([edfz.de](https://edfz.de/flugplatz/anfahrt-parken/?utm_source=openai))

Auch ohne Auto ist der Platz gut erreichbar. Im Pilotenbriefing wird die Bushaltestelle Mainz-Finthen Layenhof in Laufweite genannt; von dort fahren regelmäßig Busse nach Ingelheim am Rhein oder in die Mainzer Innenstadt. Auf Wunsch kann der Betreiber auch ein Taxi organisieren. Zusätzlich nennt das Briefing die Fahrzeiten zum Mainzer Hauptbahnhof, nach Wiesbaden und nach Ingelheim. Für Besucher und Crews ist das praktisch, weil sich ein Flugplatzbesuch damit gut mit einem Restaurantbesuch, einem Termin im Verein oder einem kurzen Abstecher in die Stadt verbinden lässt. ([edfz.de](https://edfz.de/wp-content/uploads/2023/07/airfbriefENGpdf.pdf))

Restaurant Tower One, Gastronomie und Veranstaltungen

Ein großer Teil der Aufenthaltsqualität am Flugplatz Mainz-Finthen hängt mit der Gastronomie zusammen. Das Restaurant Tower One am Tower-Gebäude ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass der Platz nicht nur funktional, sondern auch gastfreundlich gedacht ist. Die offizielle Restaurantseite nennt als Öffnungszeiten Mittwoch bis Sonntag von 12:00 Uhr bis 21:00 Uhr, die Küchenzeiten von 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr und eine kleine Karte am Nachmittag. Montag und Dienstag sind Ruhetage, zugleich bleibt die Möglichkeit offen, die Zeiten je nach Geschäftsaufkommen oder Veranstaltung individuell anzupassen. ([tower-one.de](https://tower-one.de/))

Auch die offizielle Eventseite zeigt, wie eng Restaurant, Verein und Platz zusammenarbeiten. Der Motorflugstammtisch findet regelmäßig im Restaurant Tower One statt, während andere Treffen im Konferenzraum des Tower-Gebäudes organisiert werden. Dazu kommen Formate wie das Ladies Meet Up und weitere Vereinsabende, die den Flugplatz zu einem sozialen Treffpunkt machen. Auf der Terminseite war außerdem der Tag der offenen Tür 2026 für den 5. und 6. September 2026 eingetragen, jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr bei freiem Eintritt und freiem Parken. Das ist ein guter Hinweis darauf, wie der Platz Besucher auch jenseits des regulären Flugbetriebs anspricht. ([edfz.de](https://edfz.de/termine/))

Wer nach einer Location mit echtem Platzgefühl sucht, findet hier eine Mischung aus Blick aufs Vorfeld, Vereinsatmosphäre und unkomplizierter Einkehr. Die Restaurantseite betont außerdem, dass man Veranstaltungen und Feiern ausrichten kann, bis hin zu privaten Festen und Hochzeiten. Damit wird Tower One zu einem Baustein der gesamten Standortidentität: nicht nur Imbiss für Piloten, sondern Treffpunkt für Mitglieder, Gäste, Familien und alle, die den Flugplatz als besonderen Ort in Mainz erleben möchten. ([tower-one.de](https://tower-one.de/))

Webcam, Wetter, Treibstoff und Pilotenservice

Für die Flugplanung ist die Webcam- und Wetterseite besonders nützlich. Dort sieht man den Vorfeldblick nach Westen und erhält zusätzlich METAR-Informationen für Mainz-Finthen. Die Betreiberseite weist zwar ausdrücklich darauf hin, dass sie keine Haftung für die Richtigkeit der Wetterdaten übernimmt, doch für die praktische Vorbereitung ist das trotzdem ein starkes Werkzeug. Gerade bei wechselhaftem Wetter, bei mehr Verkehr am Wochenende oder vor einem möglichen Rundflug ist ein solcher Blick auf Vorfeld und Wolkenlage sehr hilfreich. ([edfz.de](https://edfz.de/flugplatz/webcam/?utm_source=openai))

Das Pilotenbriefing ergänzt diese visuelle Orientierung um handfeste Serviceinformationen. Am Platz sind AVGAS 100LL, MOGAS und JET A1 verfügbar. Außerdem gibt es Hinweise zu Zoll- und Bundespolizeianmeldungen über das Online-Portal, die mindestens zwei Stunden vor Ankunft oder Abflug gemeldet werden sollen. Für Crews, die über Nacht bleiben, wird die große Vorfeldfläche genannt, zugleich aber auch darauf hingewiesen, dass nur begrenzt Hangarplätze verfügbar sind und kein GPU oder externe Druckluft bereitgestellt wird. Das Briefing macht damit klar: Der Platz ist serviceorientiert, aber kein anonymer Full-Service-Megahub. ([edfz.de](https://edfz.de/wp-content/uploads/2023/07/airfbriefENGpdf.pdf))

Weitere praktische Punkte runden das Bild ab. Der Betreiber nennt einen Mietwagenservice am Platz, verweist auf Hotels in der Nähe und beschreibt die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Das sind genau die Details, die den Standort für Geschäftsreisende, Gastpiloten und Vereinsmitglieder attraktiv machen. Zusammen mit der hohen Eigenorganisation des Platzes entsteht so ein Angebot, das den Alltag der Allgemeinen Luftfahrt realistisch abdeckt, statt bloß mit großen Versprechen zu arbeiten. ([edfz.de](https://edfz.de/wp-content/uploads/2023/07/airfbriefENGpdf.pdf))

Rundflüge, Schnupperflüge und Vereinsleben am Flugplatz Mainz-Finthen

Wer sich nicht nur informieren, sondern selbst näher an die Fliegerei heranwagen möchte, findet am Flugplatz Mainz-Finthen mehrere Einstiegsmöglichkeiten. Die offizielle Vereinsseite verweist für Schnupperflüge, Gutscheine und Mitgliedschaft auf den Kontakt zum Verein, während die UL-Seite ausdrücklich auf Interesse an Rundflügen im Ultraleichtflugzeug eingeht. Damit ist der Standort auch für Menschen interessant, die nicht selbst Pilot sind, aber Luftfahrt gern aus der Nähe erleben wollen. Das Thema Rundflug ist hier also kein Werbeversprechen, sondern Teil der tatsächlichen Vereinskommunikation. ([edfz.de](https://edfz.de/verein/?utm_source=openai))

Auch die Ausbildung spielt eine große Rolle. Der Verein verfügt über eine zugelassene Flugschule; theoretische Lehrgänge finden laut Vereinsgeschichte im Winterhalbjahr statt, die praktische Ausbildung läuft ganzjährig. Auf der Website sind die Bereiche Motorflug, Ultraleichtflug und Segelflug klar getrennt, ebenso die jeweiligen Ansprechpartner. Das zeigt, dass Mainz-Finthen nicht nur ein Start- und Landeplatz ist, sondern ein Ausbildungsstandort mit mehreren fliegerischen Disziplinen. Besonders für Nachwuchs und Interessierte ist das ein Vorteil, weil man sehr unterschiedliche Wege in die Luftfahrt kennenlernen kann. ([edfz.de](https://edfz.de/verein/geschichte/))

Hinzu kommt ein Vereinsleben, das sehr aktiv und sichtbar ist. Auf der Terminseite finden sich regelmäßige Stammtische, Gruppenabende und Arbeitseinsätze, während die Vereinsseite auf verschiedene stationierte Flugzeugtypen und auf aktuelle Beiträge verweist. In den internen Dokumenten und auf der Website wird außerdem deutlich, dass der Luftfahrtverein Mainz heute ein großer, breit aufgestellter Verein ist. Für Besucher macht genau das den Reiz aus: Man bekommt nicht nur Flugzeuge zu sehen, sondern eine lebendige Gemeinschaft, die den Platz trägt und immer wieder für neue Einblicke sorgt. ([edfz.de](https://edfz.de/termine/))

Geschichte des Flugplatzes Mainz-Finthen und des Luftfahrtvereins

Die Geschichte von Mainz-Finthen reicht deutlich weiter zurück als der heutige Flugbetrieb. Die Vereinsgeschichte erinnert an erste Flugversuche von Jacob Goedecker im Jahr 1909, an den 1911 eingetragenen Verein für Flugwesen Mainz und an frühe Flugveranstaltungen auf dem Großen Sand. Danach folgten weitere Etappen wie die Gründung einer Flugsportgemeinschaft im Jahr 1927 und die Damen-Segelfluggruppe unter Leitung von Martha Mendel im Jahr 1930. Diese Entwicklung zeigt, dass Fliegerei in Mainz keine späte Mode war, sondern eine Tradition mit vielen Vorstufen. ([edfz.de](https://edfz.de/verein/geschichte/))

Die heutige Anlage steht zugleich in einer komplexeren historischen Landschaft. Das Stadtarchiv Mainz beschreibt Finthen als Ort mit langer Siedlungsgeschichte und erwähnt im Zusammenhang mit dem Flugplatz, dass der Finther Wald gerodet wurde, um an dieser Stelle den Flugplatz Mainz-Finthen zu errichten. Damit wird deutlich, dass der Standort nicht losgelöst von der Ortsgeschichte verstanden werden kann. Er ist vielmehr Teil jener Transformationen, die Mainz-Finthen im 20. Jahrhundert geprägt haben: vom ländlich geprägten Umfeld über militärische und infrastrukturelle Umbrüche bis hin zu einer zivilen Luftfahrtnutzung, die heute fest verankert ist. ([mainz.de](https://mainz.de/medien/internet/downloads/Findbuch-Finthen-VOA-9.pdf?utm_source=openai))

Nach dem Zweiten Weltkrieg setzten engagierte Mitglieder die Geschichte fort. 1951 entstand der Aero Club Mainz, 1952 daraus der Luftfahrtverein Mainz e.V., und im September 1952 begann der Flugbetrieb in Finthen mit Schulgleiter SG 38 und Focke-Wulf Kranich III. 1953 taufte der Mainzer Oberbürgermeister Franz Stein das Flugzeug Kranich III auf den Namen Mainz, und zum Saisonende waren bereits 3260 Starts geflogen. Heute spricht die Vereinsgeschichte von über 500 Mitgliedern, von mehreren Luftfahrzeugkategorien, von Motorflug im ganzen Jahr und von Segelflug, der typischerweise zwischen Ende März und Ende Oktober am Wochenende stattfindet. ([edfz.de](https://edfz.de/verein/geschichte/))

Damit wird verständlich, warum der Flugplatz Mainz-Finthen für viele Menschen mehr ist als ein Eintrag in einem Flughandbuch. Hier kommen lokale Geschichte, ehrenamtliches Engagement, Ausbildung, Veranstaltungen und moderne General Aviation zusammen. Wer Fotos, Webcam-Eindrücke, Termine oder den Charakter des Platzes sucht, findet auf den offiziellen Seiten schnell einen guten Einstieg. Und wer genauer hinschaut, erkennt: Mainz-Finthen ist ein Platz mit Vergangenheit, Gegenwart und einer erstaunlich lebendigen Zukunft. ([edfz.de](https://edfz.de/flugplatz/webcam/?utm_source=openai))

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